Datensicherungskonzept

Ein Datensicherungskonzept beschreibt, welche Informationen wie gesichert und im Bedarfsfall wiederhergestellt werden. Es verbindet Schutz, Aufbewahrung, Zuständigkeit und die Anforderungen des laufenden Betriebs.
Worauf es bei der Arbeit ankommt
Ordnen Sie Geschäftsvorgänge den benötigten Daten und ihrer Veränderungshäufigkeit zu. Prüfen Sie Schutz gegen versehentliches Löschen und unbefugten Zugriff. Planen Sie regelmäßige Wiederherstellungstests mit dokumentiertem Ergebnis, ohne vertrauliche Daten unnötig in andere Umgebungen zu verteilen.
Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?
Bei einer IT-Ausschreibung sollten gesicherte Daten, Wiederherstellung und verfügbare Nachweise zusammen betrachtet werden. Eine vorhandene Kopie ist erst dann ein brauchbarer Schutz, wenn ein passender Wiederherstellungsweg tatsächlich funktioniert.
Drei konkrete Prüfpunkte
- Welche Daten werden vollständig erfasst?
- Wie wird eine Wiederherstellung getestet?
- Wer verfügt im Notfall über notwendige Schlüssel?
Eine typische Verwechslung vermeiden
Eine gleichzeitige Spiegelung kann denselben Bedienfehler übernehmen und ist daher nicht automatisch eine ausreichende unabhängige Sicherung.
