Interoperabilität

Interoperabilität ist die Fähigkeit unterschiedlicher Systeme oder Organisationen, Informationen auszutauschen und diese im vorgesehenen Zusammenhang nutzbar zu machen. Technische Verbindung und fachlich richtiges Zusammenwirken gehören dabei zusammen.
Worauf es bei der Arbeit ankommt
Erstellen Sie beispielhafte Austauschvorgänge und definieren Sie das erwartete Ergebnis. Berücksichtigen Sie Identitäten, Fehlerbehandlung, Semantik und Versionsstände. Lassen Sie die beteiligten Systeme möglichst mit denselben repräsentativen Testdaten durch einen vollständigen Ablauf laufen.
Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?
Für digitale Beschaffung sollte der erforderliche Anwendungsfall konkret beschrieben werden. Die Nennung eines offenen Standards allein belegt noch nicht, dass eingesetzte Versionen, Datenmodelle und Betriebsabläufe tatsächlich zusammenpassen.
Drei konkrete Prüfpunkte
- Welche Version des Standards gilt?
- Stimmen die Datenbedeutungen überein?
- Wer verantwortet den Gesamtprozess?
Eine typische Verwechslung vermeiden
Ein erfolgreicher Verbindungsaufbau kann verdecken, dass Pflichtinformationen auf dem Weg ins Zielsystem verloren gehen.
