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Mengenrisiko

Große Innenfläche eines Produktionsgewächshauses.

Mengenrisiko beschreibt die wirtschaftlichen oder organisatorischen Folgen einer Abweichung zwischen erwarteter und tatsächlich benötigter Menge. Es betrifft beispielsweise Auslastung, Materialbeschaffung, Lagerung und die Verteilung fixer Kosten.

Worauf es bei der Arbeit ankommt

Rechnen Sie mehrere Abrufszenarien mit derselben Preisstruktur durch. Prüfen Sie Mindestbestellmengen Ihrer Zulieferer und mögliche Restbestände. Stimmen Sie Kapazitätsreserven so ab, dass zusätzliche Abrufe nicht nur rechnerisch, sondern tatsächlich erfüllt werden können.

Vom Begriff zur Bearbeitung

Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?

Bei Rahmenvereinbarungen und Abrufaufträgen sollten Schätzmenge, Höchstmenge und zugesagte Abnahme nicht miteinander verwechselt werden. Welche Menge verbindlich ist, muss anhand der Unterlagen und Vertragsregelungen geklärt werden.

Drei konkrete Prüfpunkte

  • Welche Menge ist lediglich geschätzt?
  • Welche Abnahme ist zugesagt?
  • Was kosten kleine oder unregelmäßige Abrufe?

Eine typische Verwechslung vermeiden

Eine hohe Vertragsobergrenze ist kein sicherer Umsatz und sollte nicht als garantierte Auslastung kalkuliert werden.

Verwandte Begriffe

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