Nicht gewinnorientiert.Für alle Nutzerinnen und Nutzer kostenlos.Über uns
Deutsche Vergabezeitschrift – Ausschreibungen, Wissen, kostenlosUnser RedaktionssiegerVergabezone Team & Lernen
Die FachzeitschriftWirtschaft lesen. Nachfrage verstehen.
Ausschreibungen finden
Begriffsatlas

Recyclingfähigkeit

Symbolfoto: Kommunaler Wertstoffhof mit Zufahrt.

Recyclingfähigkeit beschreibt die Voraussetzungen dafür, dass Materialien nach der Nutzung tatsächlich zurückgewonnen und erneut stofflich verwendet werden können. Materialeigenschaft, Trennbarkeit und vorhandene Verwertungswege wirken dabei zusammen.

Worauf es bei der Arbeit ankommt

Prüfen Sie Materialkombinationen, Demontage und notwendige Rücknahmesysteme. Fragen Sie nach dem konkret beschriebenen Verwertungsweg und dessen Voraussetzungen. Unterscheiden Sie Recyclinganteil im neuen Produkt von der späteren Recyclingfähigkeit des gelieferten Produkts.

Vom Begriff zur Bearbeitung

Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?

Für eine Ausschreibung sollten der relevante Produktbereich und geeignete Nachweise klar sein. Ein hoher theoretisch verwertbarer Anteil bedeutet nicht automatisch, dass am vorgesehenen Einsatzort ein passender Sammel- und Recyclingweg besteht.

Drei konkrete Prüfpunkte

  • Welche Materialien sind trennbar?
  • Welcher Verwertungsweg besteht?
  • Welche Nachweise beziehen sich auf das konkrete Modell?

Eine typische Verwechslung vermeiden

Eine Kreislaufaussage ohne Produktbezug kann sehr unterschiedliche Materialien und tatsächliche Entsorgungsbedingungen vermischen.

Verwandte Begriffe

Im Original nachlesen