Umweltproduktdeklaration (EPD)

Eine Umweltproduktdeklaration stellt standardisierte Informationen über Umweltwirkungen eines beschriebenen Produkts bereit. Für ihre Verwendung sind Produktbezug, zugrunde liegende Regeln und die erfassten Lebenswegabschnitte wesentlich.
Worauf es bei der Arbeit ankommt
Prüfen Sie deklarierte Einheit, Geltungsdauer und Repräsentativität für das angebotene Produkt. Vergleichen Sie nur inhaltlich passende Datensätze und berücksichtigen Sie die spätere Anwendung. Ordnen Sie die Angaben der tatsächlich geforderten Bewertung im Projekt zu.
Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?
Im Bau- und Produkteinkauf kann sie eine belastbare Datengrundlage für weiterführende Bewertungen sein. Eine EPD ist jedoch nicht automatisch ein Umweltgütesiegel oder ein Beleg, dass das Produkt jede Alternative übertrifft.
Drei konkrete Prüfpunkte
- Für welches Produkt gilt die Deklaration?
- Welche Lebensphasen sind enthalten?
- Sind die Vergleichsregeln kompatibel?
Eine typische Verwechslung vermeiden
Zwei Deklarationen mit unterschiedlichen Einheiten und Bilanzumfängen dürfen nicht allein anhand einer einzelnen Kennzahl gegeneinander ausgespielt werden.
