Reparierbarkeit

Reparierbarkeit beschreibt, wie gut sich ein fehlerhaftes Produkt wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzen lässt. Dazu tragen Konstruktion, Ersatzteile, Werkzeugzugang, Dokumentation und verfügbare Fachkenntnisse bei.
Worauf es bei der Arbeit ankommt
Prüfen Sie typische Schadensfälle und den Zugang zu betroffenen Bauteilen. Berücksichtigen Sie notwendige Spezialwerkzeuge, Softwarefreigaben und die Zeit für Ersatzteile. Vergleichen Sie außerdem Reparaturkosten mit dem Aufwand eines Austauschs einschließlich Ausfall und Wiederinbetriebnahme.
Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?
Bei Ausschreibungen kann sie als passende technische Anforderung oder Wertungsaspekt gestaltet werden. Allgemeine Aussagen wie leicht reparierbar sollten in nachvollziehbare Merkmale des vorgesehenen Produkts übersetzt werden.
Drei konkrete Prüfpunkte
- Welche Teile lassen sich einzeln ersetzen?
- Welche Unterlagen sind verfügbar?
- Wer darf die Reparatur durchführen?
Eine typische Verwechslung vermeiden
Ein austauschbares Bauteil hilft wenig, wenn es nur zusammen mit einer teuren vollständigen Baugruppe erhältlich ist.
