Make-or-Buy-Entscheidung

Make-or-Buy bezeichnet die Prüfung, ob eine Organisation eine Leistung selbst erbringen, extern einkaufen oder in einer Mischform organisieren sollte. Entscheidend sind Aufgaben, Ressourcen, Risiken und Kosten über den betrachteten Zeitraum.
Worauf es bei der Arbeit ankommt
Vergleichen Sie realistische Alternativen mit derselben Leistungsqualität und Nutzungsdauer. Berücksichtigen Sie interne Kapazitätsengpässe, erforderliche Investitionen, Wissenserhalt und spätere Wechselkosten. Machen Sie sichtbar, welche Kosten ohnehin entstehen und welche tatsächlich veränderbar sind.
Was bedeutet das für Ihre Ausschreibung?
Eine externe Beschaffung kann neue Steuerungs-, Übergabe- und Kontrollaufgaben schaffen. Anbieter sollten deshalb neben der eigentlichen Leistung darstellen können, welche Mitwirkung des Kunden weiterhin erforderlich bleibt.
Drei konkrete Prüfpunkte
- Welche Fähigkeiten müssen intern verbleiben?
- Welche Übergangskosten entstehen?
- Wie wird die Leistung bei Ausfall fortgeführt?
Eine typische Verwechslung vermeiden
Ein externer Angebotspreis und ein interner Personalstundensatz sind ohne vergleichbare Leistungsgrenzen keine faire Entscheidungsgrundlage.
